Vereinsziele

 

Sterntalers Töchter
Verein für finanzielle Gleichberechtigung von Frauen

Wenn Frauen zu Opfern finanzieller Gewalt werden, geschieht dies häufig in privaten Beziehungen. Die Regelung seiner finanziellen Angelegenheiten gilt als Privatsache eines (Ehe-)Paares. Dies ist auch dann der Fall, wenn der (Ehe-)Partner Druck ausübt oder Gewalt anwendet, um seine Interessen gegen die der (Ehe-)Partnerin durchzusetzen. Finanzielle Gewalt gegen Frauen bleibt weitgehend ungeahndet. Für die betroffenen Frauen gibt es kaum geeigneten Anlaufstellen, an die sie sich wenden können. Das Ehe- und Familienrecht bietet keinen hinreichenden Schutz vor finanzieller Gewalt. Oft spielen Banken, Notaren, Gerichte sogar eine unterstützende Rolle. Es findet kaum Aufklärung über finanzielle Gewalt statt. Wenn Opfer finanzieller Gewalt überhaupt als solche erkannt werden, gelten sie als selbst verantwortlich für das, was ihnen angetan wird.  

  • Der Verein „Sterntalers Töchter“ hat das Ziel, Frauen zu unterstützen, die Opfer finanzieller Gewalt ihrer (Ex-)Partner werden, und die Ursachen finanzieller Gewalt in Beziehungen durch Information und Aufklärung zu bekämpfen. 
  • Der Verein „Sterntalers Töchter“ stellt sich klar auf die Seite der Opfer und verteidigt ihr Interesse an finanzieller Gleichberechtigung. 
  • Der Verein „Sterntalers Töchter“ tritt dafür ein, dass der Staat seine Aufgabe wahrnimmt, seine Bürgerinnen vor finanzieller Gewalt zu schützen.

Im Märchen ist Sterntaler eine Frau, die für ihre Güte vom Himmel mit einem Goldregen belohnt wird. Vertrauen und die Bereitschaft zu teilen sind das Fundament gelungener Beziehungen. Sterntaler verkörpert eine Haltung, die viele Frauen in ihren Beziehungen leben, ohne zu ahnen, wie sehr der Partner das ausnutzen kann. 

Die Ziele des Vereins sollen verfolgt werden durch:

  • Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit, Lesungen, Vorträge
  • Juristische und psychologische Beratung von Frauen, die finanzielle Gewalt erfahren und/oder die sich über ihre Rechte informieren möchten
  • Aufbau einer Dokumentation über finanzielle Gewalt und die Geschichte der finanziellen Entrechtung von Frauen
  • Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen und Publikationen zum Themenkomplex finanzieller Gewalt
  • Workshops, Studientage, Seminare

Zunächst muss der Verein aber gegründet werden. Wer mitgründen möchte, kann per E-Mail mit Katharina Martin Kontakt aufnehmen:

info@finanzielle-gewalt.de oder auch mobil: +49 175 607 20 67.