Presseecho


RAZ Frauenzeitung, Ausgabe 1-2006
von Christine Hunziker
"Der witzige Titel des vorliegenden Ratgebers verspricht brisante Lektüre. Und dies bewahrheitet sich auch, und zwar von der ersten Seite an bis zu den Literaturhinweisen mit Serviceteil am Ende."

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"Der witzige Titel des vorliegenden Ratgebers verspricht brisante Lektüre. Und dies bewahrheitet sich auch, und zwar von der ersten Seite an bis zu den Literaturhinweisen mit Serviceteil am Ende. Frauen geraten in Beziehungen immer wieder in finanzielle Abhängigkeit von ihren Männern. Sobald die Männer diese finanzielle Übermacht ausspielen, kann dies in eine finanzielle Gewalt für die Frau münden. Der Grund? Die Männer verdienen nach wie vor bedeutend mehr als Frauen in den gleichen Jobs. Die finanzielle Gewalt ist eine von außen unsichtbare Form von Gewalt, die sich nicht nur im Entzug von Geld, sondern auch in Nötigung oder moralischer Epressung zeigen kann. Weibliche Armut als Folge der patriarchalischen Strukturen in Staat und Familie. Die Autorin erklärt anhand ihrer eigenen Biografie und dem Schicksal anderer Betroffenen, was finanzielle Gewalt überhaupt ist, und hilft den Leserinnen, diese auch wirksam zu bekämpfen. Die Fallbeispiele sind so gut und lebhaft geschildert, dass einem bei der Lektüre fast der Atem stockt. So liest sich das Sachbuch stellenweise wie ein spannender Roman und bringt trotzdem eine Menge wichtiger Infos. Besonders hilfreich ist dabei das letzte Kapitel. "Wie kann ich mich wehren?" - eine Liste praktischer Hinweise, alle kurz, prägnant und aktuell. Es bleibt zu hoffen, dass dieses im Sommer erschienene Buch einen Schritt mehr in Richtung finanzieller Gleichstellung zwischen Frau und Mann bedeutet. Und schließlich keine Frau mehr preist: "Geben ist seliger als nehmen!"

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ekz-Informationsdienst ID 46/05 - BA 12/05 - ID 3000
 
von Heidrun Köster
"Dieses Buch füllt eine Lücke. Seine gewichtigen, aufrüttelnden Alltagsbeispiele hätten ohne das enge Schriftbild und die geringe optische Textstrukturierung vermutlich zu doppeltem Umfang geführt. Gehören doch die wenigsten Frauen zu den im öffentlichen Bewusstsein dominierenden schmarotzenden Scheidungsgewinnerinnen."

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"Dieses Buch füllt eine Lücke. Seine gewichtigen, aufrüttelnden Alltagsbeispiele hätten ohne das enge Schriftbild und die geringe optische Textstrukturierung vermutlich zu doppeltem Umfang geführt. Gehören doch die wenigsten Frauen zu den im öffentlichen Bewusstsein dominierenden schmarotzenden Scheidungsgewinnerinnen."

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